Haarfarben
Haarfarben
Ob Tönung, Färbung oder Kreide: Die Wege, dem Haar eine neue Farbe zu verpassen, sind vielseitig. Schon im alten Rom war das Aufhellen der Haare mit Essig bekannt, erst ab 1900 kamen die heute gebräuchlichen chemischen Färbemittel auf. Obwohl heute oft auf diese zurückgegriffen wird, trifft man vereinzelt nach wie vor auf künstliche Färbemittel natürlichen Ursprungs. Der Grund: die verschiedenen Wirkungsweisen auf unterschiedlichen Haartypen.
Tönung vs. Färbung - die Bedeutung der Unterschiede
Wer langanhaltende Farben sucht, ist bei der Haarfarbe richtig. Sie ist oxidativ und wird mit Wasserstoffperoxyd (H2O2) vermengt, um im Inneren des Haares Wirkung zu erzielen. Dieser öffnet die Schuppenschicht des Haares, die Farbpigmente dringen in die nächste - die Cortexschicht - ein und die Pigmente halten sich fest.
Tönungen, also nicht oxidative Färbemittel, empfehlen sich für alle, die die neue Farbe erst einmal nur ausprobieren möchten. Im Gegensatz zur Farbe dringen sie nicht in das Haar ein, sondern legen sich an die Schuppenschicht an. Zwar ist die Farbintensität ebenfalls gegeben, dauert jedoch nicht so lange an wie bei einer echten Haarcoloration. Tönungen sind auch in Betracht zu ziehen, wenn es sich um sensibles oder dünnes Haar handelt; Haarfarben können im Einzelfall zu aggressiv sein. Auch natürliche Färbemittel in Pulverform, beispielsweise Henna, sollten bei solchen Haartypen vorgezogen werden.
Blondieren - oder doch lieber eine Haarcoloration?
Während bei Tönungen und Färbungen die künstlichen Farbpigmente an oder in das Haar gelangen, werden beim Blondierungsvorgang die vorhandenen Pigmente entzogen. Das Haar hellt sich auf. Je nach Konzentration des verwendeten Wasserstoffperoxyds wird das Haar etwas heller bis schneeweiß. Allerdings hängt das Ergebnis auch von der Ausgangshaarfarbe ab, sowie davon, ob diese naturbelassen oder künstlich gefärbt ist. Mitunter können mehrere Blondiervorgänge erforderlich sein.
Eine sanftere Alternative zur Blondierung, die jedoch nur auf naturbelassenem Haar anwendbar ist, ist das Hellerfärben. Hierbei handelt es sich wieder um einen Färbevorgang, bei dem Pigmente in das Haar eingebracht werden, die heller sind, als die Naturpigmente. Je dunkler das Haar zuvor ist, desto schwieriger und langwieriger der Aufhellungsvorgang.
Haare färben für den Eigenbedarf
Eine neue Haarfarbe ist eine wundervoll kreative Art der Persönlichkeitsveränderung. Obwohl die Wahl des Färbemittels eine gewisse Fachkenntnis voraussetzt, ist das Auftragen zu Hause schnell erledigt und der Erfolg schon nach zwanzig Minuten zu sehen. Gehen Sie auf Nummer sicher: Testen Sie zuerst eine weniger aggressive Tönung, ehe Sie sich an die dauerhafte Haarfarbe wagen. Im Sortiment von makeupstore.at finden Sie sanfte Haartönungen sowie oxidative Haarfarben und pflanzliche Färbemittel - genau die richtigen Produkte für Ihren individuellen Haartyp.





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