Sommer-Make-up: Der Hitze keine Chance geben

Sommer Make-up: Wie sollten Sie sich bei Hitze schminken? Mit dieser Frage beschäftigen sich Frauen seit Jahrtausenden. Die Damenwelt des alten Ägyptens vor circa 5000 Jahren setzten zum Schutz vor den Sonnenstrahlen vor allem Zink ein. Bevor Sommerfarben im Gesicht aufgetragen wurden, galt es die Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Zink wurde in einer Paste verarbeitet und auf die Haut aufgetragen. Das sogenannte Übergangsmetall hielt sogar nach einem abkühlenden Sprung ins Wasser. Lupinen- und Jasminblüten bildeten zusammen mit schützenden Ölen ein weiteres Sonnenschutzmittel. 
Nach der Vorbehandlung der Haut schminkten sich die Ägypter vor allem die Augen. Die Gründe dafür lagen nicht nur in der Ästhetik, sondern wiederum in Schutzbedürfnissen. Die sandige Umgebung der Heimat verursachte Augenkrankheiten. Die Augenschminke bestand aus Laurionit, einem Bleisalz, das antibakteriell wirkte. Frauen wie auch Männer verwendeten diese eigentlich giftige Substanz aber nur in sehr geringen Mengen. Die Kajalpaste für die Augen bestand zudem aus entzündungshemmenden Pflanzenölen und Tierfetten. Damit der Schutz auch seinen dekorativen Zweck erreichte, gab man farbiges Pulver hinzu. Hauptsächlich kamen die Farben Schwarz, Grün und Blau zum Einsatz. Um die Haut aufzuhellen, trugen Frauen Puder aus Blei auf. Die pralle Sonne wurde dann gemieden, damit schwitzige Haut den Teint nicht ruinieren konnte. Die Anwendung von Bleipuder hielt sich bis über das 16. Jahrhundert hinaus. Königin Elisabeth I. bediente sich der noblen Blässe aus Bleipulver und Essig mit dem Namen „Spirits of Saturn“ (Geister des Saturn) oder „Venetian ceruse“ (venezianische Ceruse).
Sommer Make-up: Wie sollten Sie sich bei Hitze schminken? – Die besten Tipps

Schwitzende Haut kann den Look schnell ruinieren. Die Verbesserung von Kosmetikprodukten hat mittlerweile zu mehr Haltbarkeit der Sommerschminke geführt. Bei Hitzetagen bietet der Markt leichte Alles-in-Einem-Produkte an: Dazu zählen BB Creams (Blemish Balm) oder CC Creams (Color Correction). Beispielsweise enthält die BB-Konsistenz der Marken Garnier, Noreva Laboratoires oder Purito Inhaltsstoffe, die die Haut vor Sonne schützen, grundieren und mit Feuchtigkeit versorgen. Darüber hinaus enthalten die Produktlinien ein Gesichtsserum. Farbkontrollcremes wie die CC-Creams der Marken Chanel, Lumene oder Embryolisse Laboratories reduzieren Rötungen und haben häufig auch einen aufhellenden Effekt. Sowohl BB- als auch CC-Creams können getönt sein. Kundinnen verwenden sie auch gerne als Ersatz für eine Grundierung.

In der Sonne kann schwere, pastenartige Schminke zusammen mit Schweiß schnell Flecken im Gesicht auslösen. Aus diesem Grund sind leichte Primer als Vorbehandlung beliebt, wenn man nicht auf die tägliche Make-up-Routine verzichten will. Primer von Gosh, Eveline oder Joko werden gerne mit einer Foundation ergänzt. Sie setzt sich nicht in den feinen Gesichtsfältchen ab und ist widerstandsfähiger gegenüber hohen Temperaturen. Sparsam aufgetragenes Puder fixiert die Schminke. Anwenderinnen klopfen dafür den Pinsel am besten zunächst am Handrücken ab, bevor sie Stirn, Nase und Kinn zart einpudern.

Natürliche Töne im Sommer

Je natürlicher das Aussehen im Sommer ist, desto frischer und sympathischer wirkt Ihr Auftritt. Leichte, getönte oder aufhellende Cremes kombinieren Sie mit zartem Puder. Gerne rücken die Augen in den Vordergrund, wobei Sie an warmen Tagen wasserfeste Wimperntusche verwenden können. Wenn Sie auf den natürlichen Look setzen, sehen Sie sich gerne auf makeupstore.at um.

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